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nestor Newsletter 06/2005 [12. August 2005]
Begrüßung
Wir freuen uns, Ihnen heute bereits den sechsten nestor Newsletter präsentieren zu können. Wir möchten Sie damit über Entwicklungen im Projekt nestor informieren.
Auf der Homepage des Projektes können Sie sich laufend über aktuelle Entwicklungen informieren.

Aktuelle Entwicklungen des Projektes

Förderung für nestor aufgestockt
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat im Mai 2005 eine Aufstockung der Fördermittel für nestor bewilligt. Die zusätzlichen Mittel werden wir mit folgenden Schwerpunkten einsetzen:
  • Intensivierung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für nestor
  • Unterstützung der International Conference on Preservation of Digital Objects (Göttingen, 15.-16.9.2005)
  • Verstärkung der archivischen Mitarbeit bei nestor. Das Bundesarchiv ist als weiterer Partner der nestor Projektgruppe beigetreten und richtet eine Projektstelle ein.
    Kontakt (Bundesarchiv): Dr. Andrea Hänger (a.haenger@barch.bund.de)

Wer Wo Was
Mit der 'Wer Wo Was' Profildatenbank ist die nestor Informationsplattform jüngst um einen weiteren nützlichen Dienst ergänzt worden.
Dieses Angebot besteht aus einer 'Datenbank der Aktivitäten und Kompetenzen', in die am Thema digitale Langzeitarchivierung interessierte und in diesem Bereich engagierte Personen (die LZA-Community) selbständig ihr eigenes Profil eintragen können. Insbesondere die schon über die nestor Kommunikationsplattform angesprochenen Personen und darüber hinaus auch alle weiteren Interessierten können sich hier eintragen. Die vorgehaltenen Daten bestehen im wesentlichen aus Kontaktdaten, Arbeitsschwerpunkten und Interessensgebieten und, wenn gewünscht, einem Foto (.jpg oder .gif / Max. 100 kb / Max. 200 X 250 Pixel).
Zur Zeit sind etwa 90 Profile in der Datenbank verzeichnet.
Ziel der Datenbank ist die Bündelung der in Deutschland verteilten Kompetenzen und eine Erleichterung der Kontaktaufnahme - auch an nestor vorbei - zwischen den unterschiedlichen mit dem Thema befassten Personen und Gruppen.
Wir möchten auch Sie als interessierten Leser dieses Newsletters bitten, von diesem Angebot Gebrauch zu machen: Tragen Sie Ihr Profil in die Datenbank ein! Nutzen Sie die in der 'Wer Wo Was' Datenbank nachgewiesenen Kompetenzen!
Kontakt:
Stefan Strathmann (strathmann@sub.uni-goettingen.de)

PADI Subject Gateway und nestor Informationsdatenbank – Gemeinsame Ankündigung
Im April 2005 haben die National Library of Australia und die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen ein Memorandum unterzeichnet, welches die Zusammenarbeit zwischen der nestor Informationsdatenbank und dem PADI (Preserving Access to Digital Information) Subject Gateway fördern soll. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf dem gegenseitigen Austausch von Metadaten zwischen den beiden Subject Gateways.
Sowohl die National Library of Australia als auch die in nestor vereinten Institutionen sind im Bereich der Archivierung digitaler Objekte stark engagiert. Der PADI Subject Gateway wird seit den späten 90er Jahren an der National Library of Australia betrieben und stellt eine umfassende Informationsquelle zur digitalen Bestandserhaltung dar. Darüber hinaus wird die sektorenübergreifende Kooperation gefördert. Ganz ähnlich möchte die Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen mit der nestor Informationsdatenbank, die als Teil des nestor Projektes vom BMBF gefördert wird, einen umfassenden Dienst für die deutschsprachigen Nutzer bereitstellen.
Das Memorandum soll helfen, Synergieeffekte zwischen den Aktivitäten des PADI und des nestor Subject Gateways zu realisieren. Jeder der beiden Subject Gateways identifiziert, selektiert, kategorisiert, beschreibt und bietet Referenzen bzw. Links zu Publikationen, Projekten und anderen Informationsquellen bezüglich der Archivierung digitaler Objekte an, um die Auseinandersetzung und Forschung zu diesem Thema zu fördern und Nutzer zu unterstützen in ihren eigenen Institutionen die digitale Bestandserhaltung anzugehen oder entsprechende Forschung zu treiben. Vom Metadatenaustausch zwischen den beiden Subject Gateways werden beide Dienste profitieren, da so die Abdeckung der jeweiligen Datenbanken erweitert werden, Doppelarbeit bei der Selektion und Beschreibung relevanter Ressourcen vermieden und den Nutzern ein einfacherer Zugang zu den Informationen beider Subject Gateways ermöglicht werden kann.
PADI und nestor werden den Metadatenaustausch auf Basis der Prinzipien der Open Archives Initiative (OAI) organisieren. Momentan werden die entsprechenden OAI konformen Schemata und Mechanismen entwickelt und implementiert, die den regelmäßigen Austausch von Metadaten über die verzeichneten Informationsressourcen, inklusiv aller Änderungen und Updates ermöglichen sollen.
Das Memorandum ist im April in Kraft getreten und soll jährlich überprüft werden. Sowohl für das nestor als auch das PADI Team ist es eine Freude, an dieser gemeinsamen Initiative mitzuarbeiten, von der wir uns einen erheblichen Nutzen sowohl für unsere Dienste, als auch insbesondere für unsere Nutzer versprechen.

Workshop der nestor AG Vertrauenswürdige Archive - Zertifizierung
Am 21. Juni 2005 fand in der Bayerischen Staatsbibliothek München (BSB) ein Workshop zum Thema „Vertrauenswürdige digitale Langzeitarchive: Kriterien und deren Bewertung" statt, der von der von der nestor AG Vertrauenswürdig Archive - Zertifizierung veranstaltet wurde.
Ca. 70 Teilnehmer aus unterschiedlichen Bereichen von Bibliotheken, Archiven, Museen über Forschungseinrichtungen, Verlagen, Verwaltungen, Wirtschaftsunternehmen, Banken, Rechenzentren, Softwareunternehmen haben daran teilgenommen.
Zum Auftakt der Veranstaltung stellten Dr. Astrid Schoger (BSB) und Susanne Dobratz (Humboldt-Universität Berlin) die bisherigen Ergebnisse der nestor-Arbeitsgruppe „Vertrauenswürdige Archive - Zertifizierung" vor.
Peter Rödig von der Universität der Bundeswehr in München führte in verschiedene Qualitätsstandards ein, die eine brauchbare Basis für Bewertungskriterien und Zertifizierungsverfahren darstellen.
Um besondere Ansprüche an die Langzeitarchivierung aufgrund der großen Heterogenität von „Objekt-Informationen" ging es im Beitrag von Dr. Siegfried Krause (Germanisches Nationalmuseum Nürnberg) und Dr. Karl-Heinz Lampe (Forschungsmuseum Koenig, Bonn).
Dr. Karl-Ernst Lupprian (Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns) gab eine Darstellung des „Ist-Stands" bei der Archivierung digitaler Verwaltungsunterlagen. Lupprian griff dafür auf die vorläufigen Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter digitalen Langzeitarchiven zurück, die im Frühjahr dieses Jahres im Rahmen der AG durchgeführt wurde.
Andreas Aschenbrenner von der Österreichischen Nationalbibliothek erläuterte die Anforderungen an Vertrauenswürdigkeit von digitalen Archiven, die im Rahmen des EU-Projektes „reUSE" entwickelt wurden. Das Projekt hat zum Ziel, digitale Daten aus dem Publikationsprozess zu sichern, indem es sich in diesen Prozess einklinkt und die Daten direkt vom Produzenten in die Archive transferiert.
In den einzelnen Arbeitsgruppen am Nachmittag stellte die AG wichtige Kriterien für vertrauenswürdige Langzeitarchive vor und diskutierte sie mit der breiten Fachöffentlichkeit, um die Anwendbarkeit zu prüfen und die Angemessenheit von Bewertungen sicherzustellen.
Die Abschlussdiskussion ergab, dass Vertrauenswürdigkeit auf unterschiedlichen Wegen angestrebt werden kann. Zunächst kann sich ein digitales Langzeitarchiv beim Aufbau und Betrieb an anerkannten Kriterien orientieren. In einem weiteren Schritt kann es sich durch Selbstdarstellung qualifizieren und die Transparenz gegenüber Nutzern, Kooperationspartnern, Datenproduzenten und den eigenen Mitarbeitern erhöhen. Ferner kann ein digitales Langzeitarchiv in einem formalen Verfahren nach strengen Kriterien ein Zertifikat erwerben.
Kontakt:
Susanne Dobratz (dobratz@cms.hu-berlin.de)
Dr. Astrid Schoger (schoger@bsb-muenchen.de).

Weitere Nestor-Arbeitsgruppe gegründet
Ende Juni 2005 hat sich im IWF-Wissen und Medien in Göttingen eine weitere Arbeitsgruppe von nestor formiert. Unter dem Namen "nestor - media" will sie sich der komplexen Problematik der Langzeitarchivierung von nicht-ausschließlich-text-basierten digitalen Objekten widmen. An Mediengruppen orientiert sollen Untergruppen gebildet werden. Geplant sind zunächst solche für
  • Video/Film
  • Audio
  • E-Learning/Multimedia
  • Interaktive Anwendungen
  • Photo.

Weitere Gruppen können bei Bedarf gebildet werden. Ein erstes Arbeitsziel ist das Zusammentragen und Austauschen von Erfahrungsberichten, Analysen und Best-Practice-Berichten. Mitstreiter sind herzlich willkommen.
Kontakt:
Dr. Stefan Rohde-Enslin (s.rohde-enslin@smb.spk-berlin.de)
Susanne Dobratz (dobratz@cms.hu-berlin.de)

International Conference on Preservation of Digital Objects (iPRES)
Wir möchten Sie herzlich zur International Conference on Preservation of Digital Objects (iPRES) einladen.
Die Konferenz wird am 15. und 16. September 2005 in Göttingen stattfinden.
Die Konferenz iPRES dient dem Austausch von Erfahrungen und neuen Entwicklungen im Bereich der digitalen Langzeitarchivierung. Als Keynote Speaker konnten Elisabeth Niggemann (Die Deutsche Bibliothek) und Stephen Abrams (Harvard University Library) gewonnen werden. Desweiteren sind Beiträge von nationalen und internationalen Experten zu den drei Themenschwerpunkten "Preservation Policies", "Technical Workflow" und "Web Archiving" vorgesehen. Den Abschluss der zweitägigen Konferenz bilden Präsentationen zu speziellen und hochaktuellen Entwicklungen im Themenkomplex der digitalen Langzeitarchivierung, z.B. PREMIS (Preservation Metadata: Implementation Strategies) und METS (Metadata Encoding and Transmission Standard). Das ausführliche Programm finden Sie hier.
Die Konferenzsprache ist Englisch, eine Simultanübersetzung vom Englischen ins Deutsche wird angeboten. Abgerundet wird die Konferenz durch ein Rahmenprogramm, das sowohl ein Conference Dinner als auch eine Weinprobe sowie verschiedene Führungen durch Teilbereiche der SUB und der Stadt Göttingen vorsieht.
Die Tagungsgebühr beträgt inklusive aller Angebote des Rahmenprogramms € 120.
Es sind mehrere Kontingente an Hotelzimmern für die Konferenzteilnehmer vorab reserviert worden. Verweisen Sie bitte auf Ihre Konferenzteilnahme, falls Sie bei einem der auf der Webseite genannten Hotels ein Zimmer buchen möchten.
Die Ausrichtung der Konferenz wurde ermöglicht durch Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Nestor - Ratgeber Nr. 1 gedruckt erhältlich
Mittlerweile liegt der nestor-Ratgeber Nr. 1: "Nicht von Dauer - Kleiner Ratgeber für die Bewahrung digitaler Daten in Museen" gedruckt vor. Die gedruckte Version des Ratgebers, der sich vor allem an jene richtet, die ohne über eine ausgewiesene IT-Expertise zu verfügen, mit dem Problem der Langzeitarchivierung digitaler Daten befaßt sind, kann bezogen werden über:

Dr. Stefan Rohde-Enslin, Institut für Museumskunde (Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz), In der Halde 1, 14195 Berlin
oder einfach unter: s.rohde-enslin@smb.spk-berlin.de


Informationen zu verwandten Projekten

CASHMERE-int
Die Aktivitäten im Rahmen des Projektes CASHMERE-int erstrecken sich weiterhin auf die Mitarbeit in verschiedenen internationalen Initiativen und die Arbeit an diversen Tools. Im folgenden findet sich ein Ausschnitt aus den Aktivitäten:

PREMIS (PREservation Metadata: Implementation Strategies), eine gemeinsam von OCLC und der RLG getragene internationale Arbeitsgruppe zu Preservation Metadata hat mit dem "Data Dictionary for Preservation Metadata: Final Report of the PREMIS Working Group" ihren Abschlußbericht vorgelegt. Neben dem vollständigen Bericht inklusive "Data Dictionary" werden die Bestandteile und ergänzende Beispiele auch einzeln zum Download angeboten. Die künftige Weiterentwicklung und Pflege des "Data Dictionary" und der zugehörigen XML-Schemata wird durch die "PREMIS maintenance activity" koordiniert.

Der XML2RDF-Konverter ist ein online verfügbares Semantic-Web-Werkzeug. Der Konverter bietet folgende Funktionen: Konvertierung von XML-Code ins RDF/XML Format; Validierung von XML-Dateien; Validierung der Ergebnis-Dateien im RDF/XML Format. Der Converter ist sehr einfach in seiner Bedienung. Das Tool ist frei verfügbar und kann von allen genutzt werden, die Dateien vom XML-Format ins RDF/XML-Format umwandeln möchten.

Das Auffinden von Ressourcen spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung des Semantic Web. Das Ziel von "SPARQL - a Protocol And RDF Query Language" ist es, in diesem Feld Standards zu entwickeln. Die W3C RDF Data Access Working Group (DAWG), die SPARQL entwickelt, hat einen neuen Arbeitsentwurf veröffentlicht. Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.

In einem für den 24. November 2005 in Osnabrück geplanten Abschluss-Workshop wird das Projekt CASHMERE-int weitere Ergebnisse sowie Entwicklungen und Tendenzen aus den Bereichen Standards, Dienste und Verfahren vorstellen, u.a. stehen Berichte von der ECDL in Wien und der DC-Tagung in Madrid auf der Tagesordnung.

Kontakt:
Thomas Severiens: (severiens@mathematik.uni-osnabrueck.de)
Heike Neuroth: (neuroth@mail.sub.uni-goettingen.de)

Langzeitarchivierung von Netzpublikationen aus dem breiten Spektrum einer Universal- und Landesbibliothek
Am 01.07.05 hat die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) mit einem von der DFG für zwei Jahre geförderten Pilotprojekt zur Langzeitarchivierung von heterogenen Netzpublikationen begonnen. Technischer Partner in diesem Projekt ist das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. In Zusammenarbeit zwischen Bibliothek und Rechenzentrum steht die Entwicklung neuer bzw. die weitere Ausgestaltung existierender Workflows in der Bibliothek sowie im Rechenzentrum im Vordergrund. Das Datenmanagement von der Sammlung über die Erschließung bis zur Nutzung wird in der Bibliothek angesiedelt sein und mit den bestehenden Bibliothekssystemen verknüpft werden. Die Archivierung der Daten im eigentlichen Sinn übernimmt das Leibniz-Rechenzentrum.

Inhaltlich gilt es die Medienvielfalt einer Universalbibliothek exemplarisch abzubilden. So sollen digitale Medien unterschiedlicher Provenienz in das Projekt einbezogen werden, so unter anderem:
  • Veröffentlichungen von potentiellen Pflichtverlagen,
  • im Bayernkonsortium und/oder über Nationallizenzen lizenzierte E-Zeitschriften und Datenbanken,
  • amtliche Veröffentlichungen von Regional- und Bundesbehörden sowie Gebietskörperschaften,
  • wissenschaftlich relevante Literatur aus der nationalen und internationalen Produktion in den SSG-Fächern Geschichte, Altertumswissenschaften, Osteuropa und Musikwissenschaft
  • in den Fachportalen zusammengestellte und erschlossene Netzpublikationen
  • eigene und in Kooperation mit anderen Einrichtungen erstellte Daten aus Retrodigitalisierungsprojekten.

Weitere Schwerpunkte des Projektes sind:
  • Verhandlungen und Zusammenarbeit mit den Produzenten: Solange grundlegende rechtliche Fragen bei der Langzeitarchivierung (z. B. die Pflichtablieferung, das Anfertigen mehrfacher Kopien, verändernde Eingriffe bei der Konvertierung bzw. Migration, Bereitstellung über Netze) noch nicht allgemein geregelt sind, können nur in vorheriger Absprache mit den Produzenten (Verlage, Ämter, wissenschaftliche Einrichtungen etc.) und im gegenseitigen Einvernehmen die einzelnen Arbeitsschritte bei der Langzeitarchivierung modelliert und realisiert werden. Darin liegt einer der Schwerpunkte dieses Projekts. Über einen "Projektbeirat", der alle aktiv beteiligten Verlage und sonstigen datenliefernden Einrichtungen umfasst, werden die Arbeitsschritte und die erreichten Ergebnis fortlaufend kommuniziert und so eine enge Verzahnung von Projektzielen und dem sich in stetiger Veränderung befindlichen Projektumfeld.
  • Erprobung von Methoden der Langzeitarchivierung sowohl für den physischen Erhalt der Daten als auch für den Erhalt der Verfügbarkeit (Nutzung). Wegen des geplanten Umzugs des Leibniz-Rechenzentrums (aus dem Zentrum nach Garching) und der Einführung neuer Hard- und Software während der Projektlaufzeit wird eine echte Migration des Archivspeichersystems, das bis dahin mehrere TeraByte Daten enthalten wird, stattfinden. Darüber hinaus wird auch die Migration ausgewählter Datenformate getestet werden.

Kontakt:
Dr. Astrid Schoger: schoger@bsb-muenchen.de,
Werner Baur: baur@lrz-muenchen.de

kopal
Zur Zeit läuft die Weiterentwicklung des DIAS Systems und der darauf abgestimmten Komponenten auf Hochtouren. Die IBM entwickelt DIAS (das Digital Information Archiving System) gemäß den Bedürfnissen des Projektes kopal weiter. Herausragend sind die Anpassungen an die Objektspezifikation (siehe letzten Newsletter).

Um einen einfachen und skalierbaren Zugriff sowohl beim Ingest (der Einspeisung der Daten in das Archiv) als auch beim Zugriff zu erreichen, werden auf die kopal Archivlösungskomponente DIAS abgestimmte Softwareprodukte von Der Deutschen Bibliothek und der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen erstellt. Zur Zeit liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung von Modulen für die Bereitstellung und Aufbereitung von technischen und deskriptiven Metadaten für den Ingest. Parallel werden Konzepte für den Zugriff entwickelt und ausgearbeitet.

Im Rahmen der Entwicklung entstand eine Studie über unterschiedliche Strategien für lokales Entpacken und Übertragen komprimierter Objekte eines digitalen Archivs.
Innerhalb der Entwicklung des Lösungsdesigns für das Zugriffsmodul des Archivsystems von kopal gab es frühzeitig Überlegungen, ob ein Web-Cache-Proxy benötigt wird. Ein solches Proxysystem übernimmt das Zwischenspeichern häufig angeforderter Dateien. Bei verteilten Systemen, wie im kopal-Projekt kann eine solche Lösung sinnvoll sein. Damit einhergehende Anforderungen sollten mit diesen Tests untersucht werden.

Am 16.05.2005 wurde im Deutschlandfunk in der Reihe "Wissenschaft im Brennpunkt" der Beitrag "Archive mit Alzheimer" ausgestrahlt. Das Projekt kopal wurde dort vorgestellt.

Öffentlichkeitsarbeit / Präsentationen

Veranstaltungen, auf denen nestor vorgestellt wurde:

Veranstaltungen, an denen nestor beteiligt/vertreten sein wird:

nestor Email-Listen

Möchten Sie an der Diskussion um digitale Langzeitarchivierung teilnehmen? Dann subskribieren Sie sich bitte für die folgende Email-Liste:
nestor@langzeitarchivierung.de,
indem Sie eine Mail mit dem Betreff subscribe langzeitarchivierung-nestor an die Adresse lists@langzeitarchivierung.de schicken.
Hier werden wir Ergebnisse zum Beispiel der nestor Workshops mit Ihnen gemeinsam diskutieren.

Haben Sie Fragen an das Projektteam? Dann senden Sie bitte eine Email an die folgende Adresse: info@langzeitarchivierung.de


Newsletter

Der Newsletter wird von den nestor Partnern kooperativ erstellt. Bei inhaltlichen Fragen, Anregungen, Kommentaren zu dem Newsletter schreiben Sie bitte eine Email an:
neuroth@sub.uni-goettingen.de
Bei technischen Problemen schreiben Sie bitte an:
bwendland@cms.hu-berlin.de

Bestellen/Abbestellen des nestor Newsletters
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lists@langzeitarchivierung.de mit dem Betreff subscribe langzeitarchivierung-newsletter.
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Archiv
Die nestor Newsletter werden auch auf folgender Seite archiviert: http://indi.langzeitarchivierung.de/newsletter/

1. Newsletter vom 18.12.2003
2. Newsletter vom 18.03.2004
3. Newsletter vom 24.08.2004
4. Newsletter vom 18.12.2004
5. Newsletter vom 20.04.2005
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