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nestor Newsletter 11/2007 [27. April 2007]
Begrüßung
Wir freuen uns, Ihnen heute den elften Newsletter des nestor Projektes präsentieren zu können. Mit diesem Newsletter möchten wir Sie über die jüngsten Entwicklungen im nestor Projekt und in weiteren Projekten zur digitalen Langzeitarchivierung informieren. Daneben können Sie sich jederzeit auf der Homepage des Projektes aktuell unterrichten.


Aktuelle Entwicklungen des Projektes

10 Prinzipien für Vertrauenswürdige Digitale Langzeitarchive
Wie bereits im letzten nestor Newsletter berichtet, haben sich die an dem Thema Vertrauenswürdigkeit digitaler Langzeitarchive international arbeitenden Gruppen nestor, das Center for Research Libraries (CRL) sowie das Digital Curation Center (DCC) und das Projekt Digital Preservation Europe (DPE) auf die Formulierung von zehn für die Vertrauenswürdigkeit digitaler Langzeitarchive zentrale Anforderungen als Grundlage ihrer weiteren Zusammenarbeit geeinigt:
  • Das digitale Langzeitarchiv übernimmt die Verantwortung für die dauerhafte Erhaltung und kontinuierliche Pflege der digitalen Objekte für die identifizierten Zielgruppen.
  • Das digitale Langzeitarchiv belegt die organisatorische Beständigkeit (auch in den Bereichen Finanzierung, Personalausstattung, Prozesse), um seine Verantwortung zu erfüllen.
  • Das digitale Langzeitarchiv verfügt über die erforderlichen Rechte (per Vertrag oder Gesetz), um seine Verantwortung zu erfüllen.
  • Das digitale Langzeitarchiv besitzt ein effektives und effizientes Geflecht von Grundsätzen (policy).
  • Das digitale Langzeitarchiv erwirbt und übernimmt digitale Objekte auf der Grundlage definierter Kriterien gemäß seinen Verpflichtungen und Fähigkeiten.
  • Das digitale Langzeitarchiv stellt die Integrität, Authentizität und Nutzbarkeit der dauerhaft aufbewahrten Objekte sicher.
  • Das digitale Langzeitarchiv dokumentiert alle Maßnahmen, die während des gesamten Lebenszyklus auf die digitalen Objekte angewendet werden, durch angemessene Metadaten.
  • Das digitale Langzeitarchiv übernimmt die Bereitstellung der digitalen Objekte.
  • Das digitale Langzeitarchiv verfolgt eine Strategie zur Planung und Durchführung von Langzeiterhaltungsmaßnahmen.
  • Das digitale Langzeitarchiv besitzt eine angemessene technische Infrastruktur zur dauerhaften Erhaltung und Sicherung der digitalen Objekte.
Die englische Fassung der Core Requirements for Digital Archives ist vom CRL veröffentlicht worden.

nestor Handbuch
Im Rahmen des nestor Workshops während des Bibliothekskongresses in Leipzig wurde am 21. März 2007 eine erste Version des nestor Handbuches – Eine kleine Enzyklopädie der digitalen Langzeitarchivierung (Version 0.1) der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Handbuch hat schon jetzt einen Umfang von über 130 Seiten und soll sukzessiv erweitert und verbessert werden. Es ist als Living-Dokument geplant, das an den jeweils aktuellen Kenntnisstand angepasst werden wird. In der gegenwärtigen Version sind bspw. Kapitel zu den folgenden Themenkomplexen enthalten:
  • State of the Art in Bibliotheken und Archiven
  • Rahmenbedingungen für die Langzeitarchivierung
  • Das OAIS Model
  • Vertrauenswürdigkeit von digitalen Langzeitarchiven
  • Formate
  • Standards
  • Digitale Erhaltungsstrategien
Für künftige Versionen sind schon jetzt weitere Kapitel geplant, die sich u.a. mit den folgenden Themen befassen werden:
  • Authentizität
  • Geschäftsmodelle
  • Hardware
Das nestor Handbuch steht unter einer Creative Commons Lizenz, die eine Nachnutzung und weitere Verbreitung gestattet.

Nachbericht: Erfolgreicher EU-Kongress "Herausforderung: Digitale Langzeitarchivierung"
Unter dem Motto: „Herausforderung: Digitale Langzeitarchivierung.“ trafen sich am 20. und 21. April 2007 auf Einladung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Deutschen Nationalbibliothek sowie vom nestor - Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung europäische Experten in Frankfurt, um im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands den technischen und organisatorischen Stand der Maßnahmen für die Langzeitarchivierung digitaler Medien in verschiedenen Staaten Europas zu diskutieren.

Übereinstimmend wurde festgestellt, dass der mit dem rasanten technischen Wandel einhergehenden Gefährdung der dauerhaften Nutzbarkeit von digitalen Objekten nicht mit nationalen Alleingängen begegnet werden kann. Wie der Niederländer Kim Veltman, Direktor des Virtual Maastricht McLuhan Institut in seiner Eröffnungsrede darlegte, müssen die nationalen Bemühungen in eine globale Strategie zusammengeführt werden. Besonders pointiert fasste Hans Jansen, Direktor Research & Development an der Nationalbibliothek der Niederlande und Mitinitiator der „Alliance for the permanent access to the records of science“, die Notwendigkeit eines kooperativen Vorgehens gegen den digitalen Datenverlust zusammen: „Die Daten sind bereits verloren, bevor sie überhaupt daran gedacht haben, dass sie verloren gehen können.“ Auch Neil Beagrie von der British Library mahnte zu einer verstärkten und nachhaltigen europäischen Anstrengung: „Die Risiken, die mit einem Nachlassen der gemeinsamen Bemühungen verbunden sind, sind kaum zu kalkulieren. Wir stehen alle in der Pflicht, das Bewusstsein für die Bedeutung dieser globalen Herausforderung wach zu halten“. In diesem Zusammenhang wies er besonders auf die Vertrauenswürdigkeit digitaler Archive hin. Andrea Scotti vom Museum für Wissensgeschichte in Florenz forderte, dass sich gerade die europäischen Fachleute stärker in die internationale Normierungsarbeit einbringen sollten, als dies bislang der Fall ist. Denn nur durch die Verwendung von Normen und Standards kann die Vertrauenswürdigkeit von Archiven gewährleistet werden. Scotti appellierte eindringlich an die Entscheidungsträger, die Spaltung innerhalb der EU, die zwischen der englischsprachigen Welt und den übrigen europäischen Ländern hinsichtlich von Investitionen und der Planung zukünftiger Entwicklungen im Bereich von Standards besteht, zu überwinden. Im weiteren Verlauf der Konferenz nahm Marie Waltz vom Center for Research Libraries (CRL) in Chigaco ein Kerngebiet der transatlantischen Kooperation der digitalen Langzeitarchivierung in den Blickpunkt. Die Amerikanerin hob in ihrem Beitrag die Kriterien für die Prüfung und Zertifizierung vertrauenswürdiger Archive (TRAC) hervor. Die Kriterien, die in Abstimmung mit dem nestor-Kriterienkatalog erstellt wurden, beschreiben die organisatorischen und technischen Voraussetzungen eines digitalen Langzeitarchivs und ist auf eine ganze Reihe digitaler Repositorien und Archive anwendbar, von akademischen institutionellen Repositorien bis hin zu großen Datenarchiven sowie von Nationalbibliotheken bis hin zu digitalen Archivierungsdiensten Dritter. Uwe M. Borghoff, Professor für Informationsmanagement an der Universität der Bundeswehr in München, referierte daraufhin über die derzeit verfügbaren Archivierungssysteme in Europa. Vor dem Hintergrund eigener Forschungserfahrungen und den Ergebnissen einer Umfrage stellte er fest, dass für unterschiedliche Anforderungsprofile solcher Systeme sowie für verschiedene Ausprägungen wichtige Merkmale wie Vertrauenswürdigkeit, Authentizität und Vollständigkeit der gespeicherten Informationen vorliegen müssen. Der Vortrag schloss mit einer kurzen Vorstellung des aktuellen Forschungsprojekts DigiTool, bei dem die genannten Merkmalsgarantien über einen langen Archivierungszeitraum hinweg aufgezeigt wurden. Dass für die europäischen Bibliotheken genau festgelegte Arbeitsabläufe ein immer wichtigeres Thema im Kontext der digitalen Langzeitarchivierung sind, demonstrierte die Niederländerin Hilde van Wijngarden in ihrem Vortrag. Notwendige Workflows sind aber nach Ansicht der Referentin immer noch eine Seltenheit in Europa, sodass europäische Projekte wie PLANETS eingerichtet wurden, um der Gemeinschaft praktisch anwendbare Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen. Nach der Referentin sollten die einzelnen Länder nun damit anfangen, eigene Workflows für die Langzeitarchivierungsprozesse zu erstellen. Norbert Lossau, Direktor der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, fasste als Moderator der Podiumsdiskussion in einem Ausblick zusammen: „Aufbau und Absicherung einer Infrastruktur“, „Implementierung von Standards und Zertifizierungsprozessen“ sowie „Konkrete Praxisempfehlungen“ seien besonders wichtige Aspekte für die Weiterentwicklung der vorgestellten praktischen Ansätze. Pat Manson, Leiterin der Abteilung „Cultural Heritage and Technology Enhanced Learning“ bei der Europäischen Kommission, hat in ihrer abschließenden Keynote die EU-Strategie zur digitalen Langzeitarchivierung erläutert und damit dem Wunsch der Fachwelt nach politischer Unterstützung Rechnung getragen. Manson legte dar, welche Kooperationen und Maßnahmen noch nötig sind, um die digitale Langzeitarchivierung auf europäischer Ebene erfolgreich zu bewältigen. So wird die Europäische Union angesichts der gewaltigen Herausforderungen, die das Thema mit sich bringt, ihr Engagement für die digitale Langzeitarchivierung deutlich erhöhen. Finanziert über das 7. Forschungsrahmenprogramm werden im Zeitraum von 2007 bis 2013 eigene Projekte initiiert, die sich unter anderem mit der automatisierten Metadatengenerierung beschäftigen. Manson betonte, dass die Europäische Union für vier Jahre jeweils 25 Millionen Euro zur Verfügung stellt, um "schwarze Löcher in der Kultur Europas" zu verhindern.
Das Kompetenznetzwerk nestor zeigte sich als Mitveranstalter mit dem Verlauf der Konferenz hochzufrieden. Die insgesamt 300 Konferenzbesucher konnten sich aus erster Hand ein Bild davon machen, mit welchen Instrumenten und Visionen den Herausforderungen des möglichen digitalen Totalverlustes entgegengewirkt wird und welche Bedeutung eine länderübergreifende Zusammenarbeit dabei hat. nestor selbst sieht sich nach dieser Konferenz in seinen eigenen kooperativen Aktivitäten in den Bereichen internationale Vernetzung, nationale und internationale Standardisierung sowie der Einrichtung von Aus- und Fortbildungsangeboten für die Zukunft nur noch mehr bestätigt. Eine Veröffentlichung der Präsentationen wird in Kürze folgen und auf der nestor-Webseite bekannt gegeben.

Nachbericht: nestor Spring School 2007
Gemeinsam mit Vertretern verschiedener Hochschulen, hat nestor vom 11.-15. März 2007 die nestor Spring School 2007 "Einführung in die digitale Langzeitarchivierung" in Gernrode/Harz durchgeführt. Die Veranstaltung wurde von den europäischen Projekten Digital Preservation Europe (DPE) und DELOS unterstützt An dieser sehr erfolgreichen Veranstaltung haben sich knapp 40 Teilnehmer beteiligt; das Spektrum der Anwesenden war sehr breit und umfasste sowohl Studenten und Dozenten als auch Praktiker und Firmenvertreter. Alle gemeinsam haben sich in diesen Tagen sehr intensiv mit unterschiedlichen Fragen der digitalen Langzeitarchivierung auseinandergesetzt und gleichzeitig ein Netzwerk von Kontakten geknüpft.
Zum Themenspektrum gehörten sowohl technische Herausforderungen wie Dateiformate oder das OAIS Model, aber auch administrative Aufgaben wie Richtlinien zur digitalen Langzeitarchivierung oder Kriterien für vertrauenswürdige Archive.
Die Auswertung der Evaluationsbögen bestätigt den dringenden Bedarf an solchen und ähnlichen Weiterbildungsveranstaltungen, wie auch den großen Erfolg dieser ersten nestor School. Eine Nachfolgeveranstaltung, die nestor Winter School 2007 ist für den 11.-15. November 2007 geplant.

Nachbericht: nestor Workshop während des Bibliothekartages in Leipzig
Im Rahmen des Bibliothekskongreses vom 19. bis 22 März 2007 in Leipzig richtete nestor auch in diesem Jahr einen Workshop mit den beiden Schwerpunktthemen „Neuausrichtung des Kompetenznetzwerks nestor“ sowie „Aus-, Fort- und Weiterbildung“ aus. Über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den verschiedensten nationalen Einrichtungen beteiligten sich daran. Zunächst präsentierte Projektkoordinator Dr. Mathias Jehn einen Überblick über die neuen Aufgaben und Schwerpunkte des nestor Projektes. Eine Konkretisierung erfuhren diese Ausführungen durch den folgenden Vortrag von Dr. Heike Neuroth. Sie stellte die nestor Aktivitäten zu den Themenkomplexen Grid und eSience dar, die einer der Schwerpunkte der nestor Bemühungen in der zweiten Projektphase sind. Als Teil dieses Schwerpunktes werden im Laufe des Jahres 2007 drei Expertisen erstellt, die das Thema unter den Gesichtspunkten wissenschaftlicher Rohdaten, Standards und möglicher Synergien untersuchen. Nach Neuroth zeichnen sich Grid- und e-Science-Technologien oft durch ein hohes Datenaufkommen und schnelle technische Veränderungen aus, „was einen besonderen Bedarf nach Lösungen im Bereich der digitalen Langzeitarchivierung nahelegt.“ Umgekehrt könnten nach der Referentin die Grid-Technologien ein „großes Potential für die Implementierung von Langzeitarchivierungsdiensten und –werkzeugen“ haben. Als Gastreferentin stellte Pascalia Boutsiouci das Pilotprojekt zur Langzeitarchivierung an der ETH Zürich vor. Sie machte auf das bisherige Fehlen eines umfassenden Ansatzes für die langfristige Verfügbarkeit von Primär- und Sekundärdaten in ihrer Bibliothek aufmerksam, dem jetzt ein tragfähiges Modell entgegengesetzt werden soll. In einem größeren Block diskutierten Prof. Achim Oßwald, Prof. Regine Scheffel und Stefan Strathmann die Ergebnisse der diesjährigen nestor Spring School vom 11. bis 15. März 2007 in Gernrode (Harz) und der weiteren nestor Aktivitäten in den Bereichen Aus-, Fort- und Weiterbildung. Wie die Referenten ausführten, zeigten insbesondere die positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der spring School, dass der Ansatz, praktisch anwendbare Beispiele und Konzepte aus der digitalen Langzeitarchivierung zu präsentieren, sehr gut angenommen wurde. Auch die im Plenum anwesenden Spring School Teilnehmer bestätigten, dass Ihnen ein grundsätzliches Verständnis der Langzeitarchivierung vermittelt und Lösungsmöglichkeiten für die vielfältigen Herausforderungen aufgezeigt werden konnte. Daneben war die Veranstaltung ein idealer Rahmen, um Kontakte und Netzwerke auf- und auszubauen, da alle gemeinsam (Teilnehmer und Referenten) mit am Thema interessierten Kolleginnen und Kollegen zu einem intensiven Austausch zusammengekommen waren.
Neben dem insgesamt sehr positiven Feedback des Leipziger Workshops gab es auch einige nützliche Anregungen zur weiteren Verbesserung für das Kompetenznetzwerk nestor.

Ankündigung: nestor Workshop
Im Rahmen der German e-Science Conference 2007 präsentiert nestor am 2. Mai den Workshop Digitale Langzeitarchivierung und Grid: Gemeinsam sind wir stärker?
Grid- und e-Science-Technologien sind neue Hilfsmittel des wissenschaftlichen Arbeitens und zeichnen sich oft durch ein hohes Datenaufkommen und schnelle technische Veränderungen aus. Sie lassen dadurch einen besonderen Bedarf an Lösungen im Bereich der digitalen Langzeitarchivierung erwarten. Umgekehrt könnten die Grid-Technologien ein großes Potential für die Implementierung von Langzeitarchivierungsdiensten und -werkzeugen haben. Was sind die Chancen und Herausforderungen bei der Kooperation der bisher getrennten Grid- und Langzeitarchivierung-Communities? Gibt es ein gemeinsames Verständnis der Anforderungen und Begrifflichkeiten? Das Thema Grid ist ein neuer Schwerpunkt des Kompetenznetzwerks Langzeitarchivierung nestor. Als Teil dieses Schwerpunktes werden drei Expertisen erstellt, die das Thema unter den Gesichtspunkten wissenschaftlicher Rohdaten, Standards und möglicher Synergien untersuchen, und es wurde eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus der D-Grid Initiative und den Bereichen e-Science und Langzeitarchivierung gegründet. Der Workshop stellt die Expertisen vor, diskutiert die bisherigen Ergebnisse und versucht, eine Grundlage für die Zusammenführung von Grid und Langzeitarchivierung zu schaffen. Programm und Anmeldungsformular finden Sie hier. Zur Teilnahme am Workshop ist keine Anmeldung bei der German e-Science Conference 2007 notwendig.

Ankündigung: 2. nestor-Seminar mit Schwerpunkt Archivwesen
Am 4. Mai wird in Koblenz ein nestor-Seminar zum ISO-Standard 14721, dem „Open Archive Information System“ stattfinden. Gastgeber ist das Bundesarchiv, dass als nestor-Projektpartner für die Ausrichtung von Seminaren mit einem besonderen Blick auf die Anforderungen der Archive verantwortlich ist. Das erste nestor-Seminar für Archive fand am 13.01.2006 in Göttingen statt. Die Bedeutung des „Open Archive Information Systems“ für die digitale Langzeitarchivierung ist seit der ISO Anerkennung vor fünf Jahren stetig gewachsen. Die im OAIS verwendeten Begriffe haben sich über den Standard hinaus als fachliches Grundvokabular zur Verständigung über Fragen der digitalen Langzeitarchivierung bewährt. Aktuelle Lösungen für digitale Langzeitarchive beanspruchen für sich, dass sie im Hinblick auf die Anforderungen eines OAIS-konformen Archivs entwickelt wurden. Die Umsetzung der im OAIS definierten Funktionsmodelle in eine technische Infrastruktur, die einen archivischen Geschäftsgang auf der Grundlage der geltenden Richtlinien gewährleistet, ist eine besondere Herausforderung bei der Planung von digitalen Archiven. Experten, die in diesem Bereich über Erfahrungen verfügen, sind rar. Die Referenten des Seminars Niklaus Bütikofer und Dr. Peter Keller-Marxer sind Archivexperten, die über mehrjährige Erfahrung im Bereich elektronischer Archivierung und elektronischer Aktenführung verfügen. Beide hatten Leitungsfunktionen am Schweizerischen Bundesarchiv.
Das nächste nestor-Seminar für Archive wird im Herbst/Winter 2007 stattfinden. Themenschwerpunkt wird voraussichtlich das Metadatenaustauschformat XDOMEA sein.

Ankündigung: Gemeinsame Veranstaltungen von METS, der DLF und nestor
Eine der zentralen Aufgaben, um digitale Objekte langfristig verfügbar zu halten, ist die adäquate Beschreibung der Objekte. Neben speziellen Metadatenstandards für die Langzeitarchivierung (wie PREMIS oder LMER) werden dafür u.a. Containerformate benutzt, die eine allgemeine und flexible Struktur für Objektbeschreibungen vorgeben. Der Metadata Encoding and Transmission Standard (METS) ist dabei einer der meist genutzten Standards im Bereich der digitalen Langzeitarchivierung.
nestor freut sich, Ihnen in Kooperation mit dem METS Editorial Board und der Digital Library Federation den METS Opening Day und das METS Implementors Meeting am 7. und 8. Mai in der SUB Göttingen präsentieren zu können.
Der METS Opening Day am 7. Mai wird einen Überblick über das METS Metadatenschema geben und die Grundlagen der Anwendung in digitalen Bibliotheksumgebungen diskutieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden im Detail in die Erstellung von METS-Dokumenten, die Anpassung an individuelle Nutzungsszenarien (METS profiles) und insbesondere in die Verwendung im Langzeitarchivierungskontext eingeführt.
Das METS Implementors Meeting am 8. Mai richtet sich an stärker technisch Interessierte. Es bietet ein Forum, um sich über technische Implementierungen und zukünftige Arbeiten auszutauschen. Themen werden insbesondere METS profiles, Werkzeuge und Programmierschnittstellen zur Nutzung von METS sein. Ein detailliertes Programm der Veranstaltungen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.


Informationen zu verwandten Projekten
Gastbeiträge geben die Meinung der jeweiligen Autorin bzw. des jeweiligen Autors wieder. Die Verantwortung für den Inhalt des Beitrags trägt die Autorin / der Autor.


DigitalPreservationEurope (DPE)
Elektronische Ressourcen sind ein wichtiger Teil unseres kulturellen Erbes. Als solches sind diese Ressourcen allerdings stark gefährdet. Um diese Risiken zu minimieren, ist es notwendig digitale Speichermedien ständig zu warten und immer wieder neue Technologien und Prozesse einzusetzen. Die Risiken beginnen bereits, bevor eine digitale Aufzeichnung angelegt wird und dauern über deren gesamten Lebenszyklus an. Die Erhaltung digitaler Daten ist ein zu großes Problem, als dass es von einzelnen Institutionen oder Sektoren alleine adressiert werden könnte. Aufbauend auf den erfolgreichen vorausgegangenen Arbeiten von ERPANET sind weitere Aktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene notwendig um das digitale Erbe Europas zu erhalten. Zu diesen Tätigkeiten zählen die Bündelung von Einrichtungen zur Koordination von Expertenwissen aus dem akademischen Bereich, Kultur- und Gemeinwesen und verschiedener Industriebereiche Europas. DigitalPreservationEurope (DPE) fördert Kollaborationen und Synergien zwischen zahlreichen bestehenden nationalen Initiativen innerhalb von Europas Forschungslandschaft. DPE adressiert den Bedarf nach Koordination, Kollaboration und Konsistenz zwischen den aktuellen Aktivitäten, um die effektive Erhaltung digitaler Materialien sicherzustellen. Die einzelnen Projektpartner innerhalb von DPE arbeiten, um:
  • das Profil digitaler Archive zu verbessern;
  • die Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten zu fördern, um so die Wertigkeit digitaler Archive in Europa zu steigern;
  • Redundanz zu minimieren durch die bereichsübergreifende Kollaboration;
  • überprüfbare, zertifizierbare Standards für digitale Archive zu wählen und einzuführen;
  • die Entwicklung von Kompetenzen durch Training zu fördern;
  • relevante Forschungskoordination und -kollaboration zu ermöglichen;
  • Forschungsagenden und Roadmaps zu entwickeln und zu fördern;
  • Bürgern und Spezialisten helfen, ihre Rolle und Wichtigkeit in der digitalen Archivierung des europäischen Kulturerbes in ihrem Leben und ihrer Arbeit zu erkennen.

Der Erfolg von DPE wird zu der Schaffung und Sicherung eines geteilten Wissens über Prozesse, Synergien der Aktivitäten, Systeme und Techniken für digitale Archive beitragen.

Ziele DigitalPreservationEurope (DPE) verfolgt drei Hauptziele:
  • Die Erstellung einer kohärenten Plattform für proaktive Kooperation, Kollaboration, den Austausch und die Verbreitung von Forschungsergebnissen und Erfahrungen in der Langzeitarchivierung digitaler Objekte.
  • Die weitere Verbreitung von Dienstleistungen zur digitalen Langzeitarchivierung, sowie die Erweiterung ihrer Einzugsbereiche und Verantwortlichkeiten.
  • Das Bewußtsein für die Herausforderungen der digitalen Langzeitarchivierung zu wecken, Kompetenzen zu bündeln und zu erweitern und die verfügbaren Ressourcen möglichst sinnvoll einzusetzen.

Aktuell hat das DPE Projekt ein Austauschprogramm von Forschern und Praktikern der digitalen Langzeitarchivierung angekündigt (digital preservation exchange programme (DPEX)). In den nächsten Jahren sollen 25 Forscher bzw. Praktiker aus dem Bereich der digitalen Langzeitarchivierung gefördert werden, um ihnen vierwöchentliche Aufenthalte in anderen mit dem Thema befassten Institutionen zu ermöglichen. Weitere Informationen und Antragsformulare finden Sie hier.
Autor: DPE

Digitale Langzeitarchivierung beim Landesarchiv Baden-Württemberg
Auch in der digitalen Welt müssen staatliche Archive Unterlagen der Verwaltung sichten, bewerten, in ihrem Kontext beschreiben und sicher verwahren. Dringend zu erhalten sind unter anderem digitalisierte Karten und Pläne, elektronische Akten, Fachdatenbanken und Websites. Das beim Landesarchiv Baden-Württemberg angesiedelte Projekt Langzeitarchivierung digitaler Unterlagen versucht, die damit verbundenen Probleme Schritt für Schritt auf der Basis praktischer Erfahrungen zu lösen. Im Projektteam arbeiten von Oktober 2005 bis Dezember 2008 zwei Archivare und ein Informatiker zusammen. Zentrale Prämissen sind:
  • Offenheit für alle Archivierungsstrategien: digitale Speicherung durch Migration und Emulation oder Speicherung auf Mikrofilm (Konversion).
  • Umfassende Integration in die bestehenden Strukturen des Landesarchivs, wie sie in Signaturenschema und Nachweissystem (Tektonik) gegeben sind.
  • Doppelte Metadatenhaltung (Recherche und Archivierung).
  • Integration von Zugängen (teilweise in nicht erhaltungsfähigem Zustand) und aufbereiteten digitalen Objekten.
  • Weitergehende Informationen wie Standards, Richtlinien, Schemata etc. werden ebenso wie digitale Archivalien gespeichert und können entsprechend genutzt werden.
Von diesen Prämissen wurde ein Metadatenmodell abgeleitet:
  • Die inhaltliche Beschreibung der Daten erfolgt nach ISAD(G), aus praktischen Gründen wird zwischen den beim Objekt belassenen Metadaten, strukturierten Metadaten (eine Information pro Feld) und weitergehender Dokumentation unterschieden.
  • Bei den erhaltenden Metadaten wurde ein an PREMIS angelehntes Repräsentationen-Modell entwickelt, das die gleichmäßige und einheitliche Darstellung aller Archivalien erlaubt.
  • Jedes Objekt besitzt ein Protokoll, in dem alle relevanten innerarchivischen Vorgänge aufgezeichnet werden. Zusätzlich wurde ein Archiv-Protokoll definiert.
Parallel wurde die Anwendung dimag (Digitales Magazin) entwickelt. Der Prototyp läuft auf einem RAID-System und ist seit einem Jahr im Einsatz. Erst der glaubhafte Nachweis von Kompetenz zur Übernahme von Altdaten weckte in den Behörden das Bewusstsein für die Notwendigkeit, digitale Unterlagen an das Archiv zu übergeben. Das Projekt hat mehrere Methoden zur Übernahme elektronischer Unterlagen entwickelt. Daten und digitale Bilder wurden durch die Behörden aus laufenden Systemen exportiert.
  • Eine günstige Gelegenheit zur Datenübernahme bestand immer dann, wenn eine Behörde ihre Daten auf ein neueres System migrierte.
  • Mit der Archivierung von öffentlichen oder internen Websites ergab sich die Möglichkeit, die Übernahme ohne Beteiligung der Behörde mit geringem Aufwand allein durch das Landesarchiv durchzuführen.
  • Gleichzeitig sind Grundsätze für die übergreifende Bewertung elektronischer und papierner Unterlagen entstanden.
    • Papierunterlagen und digitale Unterlagen ermöglichen jeweils aufgrund ihrer medienspezifischen Merkmale Einsichten und Benutzungsmöglichkeiten, welche die andere Unterlagenart nicht bietet.
    • In einer „komplementären Überlieferungsbildung“ sind die medienspezifischen Merkmale zusammen mit den bewährten Bewertungsmotiven so zu berücksichtigen, dass sich digitale und papierne Unterlagen optimal ergänzen. Eine neue Überlieferungsmethode für Personalakten wird in diesem Zusammenhang diskutiert.
    • Viele digitale Informationen der Verwaltung werden in mehreren IT-Systemen gehalten und gepflegt. Die Systeme müssen daher ressortübergreifend und vergleichend bewertet werden, um die am besten für das Archiv geeignete Form der Informationen zu finden.
    Zwei Vorträge zum Projekt erscheinen im Sommer 2007 im Tagungsband der 11. Tagung des AK „Archivierung von Unterlagen aus digitalen Systemen“ (Hrsg. Stadtarchiv Stuttgart).
    Autoren:
    Christian Keitel
    Rolf Lang
    Kai Naumann

    kopal
    kopal bietet Institutionen, die für die Langzeitarchivierung von digitalen Daten verantwortlich sind, Services zur Nachnutzung des kooperativ betriebenen Archivsystems an. Das kopal-Servicemodell wurde interessierten Institutionen im März 2007 auf dem Bibliothekartag vorgestellt. kopal wird dabei drei Nutzungsmodelle anbieten:
    • "kopal-Teilnehmer": Eine Institution lässt ihre Daten „kommissarisch“ durch einen kopal-Mandanten archivieren.
    • "kopal-Mandant": Eine Institution verwaltet selbstständig einen eigenen Bereich (Schließfach) des kopal-Archivsystems, der Serverbetrieb selbst bleibt ausgelagert.
    • "kopal-Eigenbetrieb": Eine Institution betreibt unter Rückgriff auf Erfahrungen des kopal-Projekts ein eigenes vollständiges Archivsystem.
    Als Mandanten nutzen derzeit die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) Göttingen und die Deutsche Nationalbibliothek das bei der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) betriebene Archivsystem. Die Basis des Archivs bildet die lizenzpflichtige mandantenfähige Software DIAS (Digital Information Archiving System) von IBM. Erstellen, Einspielen und Abfragen von Archivpaketen erfolgt auf der Basis der Open-Source-Softwarebibliothek koLibRI (kopal Library for Retrieval and Ingest), die gemeinsam von den Projektpartnern Deutsche Nationalbibliothek und SUB Göttingen entwickelt wird. Die Nutzungsmodelle sind unterschiedlich aufwändig und kostenintensiv, was einerseits vom Grad der Selbständigkeit bei Archivierung und Datenzugriff sowie andererseits von den institutionsspezifischen Workflows und Archivobjekten abhängt. In der Veranstaltung wurde herausgestellt, welche Dienste kopal im Unterschied zu anderen Initiativen wie Portico und LOCKSS anbietet, sowie Fragen zu Betrieb, Kosten und Langzeitarchivierungsmaßnahmen diskutiert.

    Im Zusammenhang mit dem Aufbau des Langzeitarchivs wurde im März 2007 ein neues Release der Open-Source-Softwarebibliothek koLibRI veröffentlicht. Diese gemeinsam von der Deutschen Nationalbibliothek und SUB Göttingen entwickelten Module für die Erstellung, Einspielung und Abfrage von Archivpaketen sind seit der ersten Version von Frühjahr 2006 stetig erweitert und verbessert worden. Hinzu gekommen sind eine Datenbank, die über die eingespielten Objekte Buch führt, sowie zusätzliche Module, beispielsweise zum Bearbeiten und Korrigieren von TIFF-Image-Headern. Solche Module sind insbesondere für Digitalisierungsprojekte von hoher Relevanz: Hier wird typischerweise vor einer Lieferung von Daten eine Qualitätskontrolle nötig, damit eine zuverlässige Archivierung und spätere Migration der Daten sichergestellt werden kann. Die Bezeichnung koLibRI ist inzwischen als Wortmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt registriert. Die Software steht zum Download zur Verfügung.

    Diese Perspektiven und Weiterentwicklungen wurden auf dem Arbeitstreffen der DIAS-User-Group vorgestellt, das im April 2007 in Den Haag stattfand. In dieser Arbeitsgruppe, die kopal zusammen mit der der Nationalbibliothek der Niederlande (KB) http://www.kb.nl/ etabliert hat, besteht ein reger Austausch zu Fragen der DIAS-Nutzung und zu Entwicklungen im Bereich Standards (Formate, Metadaten) und Langzeitarchivierungsmaßnahmen (Migration, Emulation). kopal stellte neue koLibRI-Module und die Workflow-Integration in den Institutionen Deutsche Nationalbibliothek und SUB Göttingen vor. Diskutiert wurden zudem Entwicklungsplanungen, etwa für den Einsatz eines Migration Managers im Rahmen von kopal, der künftig Migrationsprozesse koordinieren wird, um die Archivdaten in zeitgemäße Formate zu überführen. Diskutiert wurden außerdem Fragen der Skalierbarkeit des Archivsystems und der Speichermedienmigration bei großen und stetig wachsenden Datenmengen.
    Autorin: Birgit Schmidt

    Ankündigung: kopal goes live: Nutzungsmodelle und Perspektiven eines Langzeitarchivs digitaler Informationen
    Veranstaltung des Projektes kopal
    Termin: 18. Juni 2007, 11-17 Uhr
    Ort: Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt
    kopal betreibt kooperativ ein Archivsystem für die sichere Langzeitverfügbarkeit digitaler Daten. Auf der Veranstaltung stellt kopal die Projektergebnisse und sein Servicekonzept vor. Zugleich wird ein Überblick über die technische Unterstützung der institutionsspezifischen Workflows durch die Open-Source-Software koLibRI (kopal Library for Retrieval and Ingest) gegeben. Den Abschluss bildet eine Diskussion über Entwicklungs- und Nutzungsperspektiven des Archivsystems. Seit der Aufnahme des Produktivbetriebs im August 2006 hat kopal umfangreiche digitale Bestände der Deutschen Nationalbibliothek und der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) Göttingen in das Archivsystem eingespielt und dabei wertvolle Erfahrungen für den Betrieb und die weitere Entwicklung des Archivsystems gesammelt. Technisch basiert das Archiv auf der mandantenfähigen Archivsoftware DIAS von IBM und wird bei der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) betrieben. Für die Erstellung, Einspielung und Abfrage von Archivpaketen haben die Projektpartner Deutsche Nationalbibliothek und SUB Göttingen die Open-Source-Softwarebibliothek koLibRI entwickelt.

    Programm
    11 Uhr Empfang & Anmeldung
    11:30 Uhr Begrüßung & Einführung
    12-13 Uhr Vorstellung der Projektergebnisse
    13 Uhr Mittagspause
    13:30-15:30 Uhr Parallele Sessions:
    I. Kooperation & Nachnutzung der kopal-Lösung
    II. Technik & Entwicklung
    15:30 Uhr Kaffeepause
    16-17 Uhr Abschlussdiskussion

    Formlose Anmeldung bis zum 11. Juni 2007 unter:
    info@kopal.langzeitarchivierung.de

    Ankündigung: Workshop am 11. Mai 2007 in der Bayerischen Staatsbibliothek
    Die Bayerische Staatsbibliothek und das Leibniz-Rechenzentrum haben im Rahmen eines von der DFG geförderten Projekts ein Bibliothekarisches Archivierungs- und Bereitstellungssystem zur Langzeitarchivierung (BABS) von Netzpublikationen aufgebaut. In der Schlussphase dieses zweijährigen Projekts laden BSB und LRZ nunmehr zu einem Workshop ein, auf dem konkrete Lösungsansätze vorgestellt und im erweiterten Experten- und Interessentenkreis erörtert werden sollen.
    Der Titel der Veranstaltung lautet: "Aus der Praxis der Langzeitarchivierung".
    Sie findet am Freitag, den 11. Mai 2007 im Großen Sitzungssaal der Bayerischen Staatsbibliothek statt.
    Das Programm umfasst folgende Themenbereiche:
    • Vertrauenswürdigkeit digitaler Langzeitarchive
    • Langzeitarchivierung an National-/Regional-/Universalbibliotheken
    • Sicht der Verlage
    • Praxis an Rechenzentren
    • Langzeitarchivierung verschiedener Publikationstypen.
    Informationen und Online-Anmeldung finden Sie hier


    Öffentlichkeitsarbeit / Präsentationen

    Veranstaltungen, auf denen nestor vorgestellt wurde:

    Veranstaltungen, an denen nestor beteiligt/vertreten sein wird:


    nestor Email-Listen

    Möchten Sie an der Diskussion um digitale Langzeitarchivierung teilnehmen? Dann subskribieren Sie sich bitte für die folgende E-Mail-Liste:
    nestor@langzeitarchivierung.de,
    indem Sie eine E-Mail mit dem Betreff subscribe langzeitarchivierung-nestor an die Adresse lists@langzeitarchivierung.de schicken.
    Hier werden wir Ergebnisse zum Beispiel der nestor Workshops mit Ihnen gemeinsam diskutieren.

    Haben Sie Fragen an das Projektteam? Dann senden Sie bitte eine E-Mail an die folgende Adresse: info@langzeitarchivierung.de


    Newsletter

    Der Newsletter wird von den nestor Partnern kooperativ erstellt. Bei inhaltlichen Fragen, Anregungen, Kommentaren zu dem Newsletter wenden Sie sich bitte an:
    Stefan Strathmann
    Bei technischen Problemen wenden Sie sich bitte an:
    Florian Seffler

    Bestellen/Abbestellen des nestor Newsletters
    Zum Bestellen des Newsletters schicken Sie bitte eine E-Mail an die Adresse
    lists@langzeitarchivierung.de mit dem Betreff subscribe langzeitarchivierung-newsletter.
    Zum Abmelden schicken Sie bitte eine E-Mail an die Adresse
    lists@langzeitarchivierung.de mit dem Betreff unsubscribe langzeitarchivierung-newsletter.

    Archiv
    Die nestor Newsletter werden auch auf folgender Seite archiviert: http://indi.langzeitarchivierung.de/newsletter/

    1. Newsletter vom 18.12.2003
    2. Newsletter vom 18.03.2004
    3. Newsletter vom 24.08.2004
    4. Newsletter vom 18.12.2004
    5. Newsletter vom 20.04.2005
    6. Newsletter vom 12.08.2005
    7. Newsletter vom 15.12.2005
    8. Newsletter vom 21.03.2006
    9. Newsletter vom 30.06.2006
    10. Newsletter vom 29.01.2007
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